hw® Wiegandt

Wasseraufbereitung mit der hw Umkehr-Osmose Technik

Wasseraufbereitung mit der hw Umkehr-Osmose Technik

Leitungswasser ist kein optimales Aquarienwasser. Es enthält meist  Verunreinigungen, wie z.B. Chlor, Nitrate und diverse Schwermetalle. Auch können Reststoffe diverser Pflanzenschutzmittel vorhanden sein. Für Menschen sind diese geringen Mengen noch relativ unschädlich, bei unseren extrem empfindlichen Aquarienbewohnern können diese Verunreinigungen jedoch die größten Schädigungen verursachen. Umkehr-Osmose-Anlagen bieten die wirtschaftlichste und zugleich effizienteste Methode zur Gewinnung reinsten und weichsten Wassers für Meer- und Süßwasser-Aquarien.

Die hw-Umkehr-Osmose:
Die modernste, umweltfreundlichste und effektivste Methode der Wasseraufbereitung.

Die Ionenaustauscher:

Bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Wasseraufbereitungsanlagen auf Ionenaustauscher-Basis werden härtebildende Ionen (z.B. Calcium) gegen andere Ionen (z.B. Natrium) ausgetauscht. Hierdurch entsteht eine Verschiebung im Ionenverhältnis, welches zu unabsehbaren Folgen im Aquarium führt. Außerdem müssen solche Anlagen regelmäßig mit Chemikalien regeneriert werden.

Umkehr-Osmose-Verfahren:

Im  Gegensatz dazu ist die hw-Umkehr-Osmose ein natürliches und umweltfreundliches Verfahren, bei dem die gelösten Salze und Schadstoffe auf rein physikalischem Wege sicher aus dem Wasser entfernt werden. Bei der hw®-Umkehr-Osmose wird das Wasser der Hausversorgung (Wasserdruck 2 bis ca. 6 bar) gegen eine semipermeable (halbdurchlässige) Membrane gepresst. Bei diesem Vorgang kann nur das Wasser durch die Membrane diffundieren. Die zurückgehaltenen, gelösten Substanzen werden zusammen mit dem Restwasser (Konzentrat) abgeleitet.
Das so gewonnene Wasser ist Reinstwasser (Permeat) und bis auf geringste, kaum noch nachweisbare Spuren frei von schädlichen Verunreinigungen, wie z. B. Chlor und Härtebildner, da der größte Teil der im Leitungswasser gelösten Substanzen die Membrane nicht durchdringen können. Das Verhältnis von gewonnenem Reinst- zu Restwasser beträgt ca. 1 zu 3,5 – 4. Dieses Verhältnis wird umso günstiger, je höher der Leitungsdruck und die Temperatur des Wassers ist (siehe Tabelle oben). Der relativ hohe Anteil an Restwasser ist bei diesem Prinzip unabdingbar, denn das Konzentrat sorgt für den Abtransport der aus dem Permeat entfernten Stoffe und reinigt gleichzeitig die Membrane, deren feine Poren sich ohne ausreichendem Durchfluss schnell zusetzen würden. Das anfallende Restwasser kann außerdem bedenkenlos als Brauchwasser (z.B. Putz- oder Toilettenwasser) verwendet werden. Das gewonnene Reinstwasser wird dem Gerät über eine separate Leitung entnommen. Sein pH-Wert liegt, je nach Ausgangswasser, mehr oder weniger im leicht sauren Bereich. Um ideales Aquarienwasser zu erhalten, sollte das oftmals destillatähnliche Osmose-Reinstwasser mit Spuren- und Bioelementen angereichert werden. Hierzu eignen sich die hw-Flüssigpräparate für Meer- und Süßwasser in besonderem Maße. Auch hw-Meersalz ist auf die Verwendung von Reinstwasser aus Umkehr-Osmose-Anlagen speziell abgestimmt.

Die unübertroffenen Vorteile der hw-Umkehr-Osmose-Anlagen:

Extreme Standfestigkeit durch Verwendung der einzigartigen „hw®-Polyvinyl-Membrane“. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Qualität einer Umkehr-Osmose-Anlage steht und fällt mit der Qualität der verwendeten Membrane.
hw®-Umkehr-Osmose-Anlagen sind mit der einzigartigen „hw®-Polyvinyl-Membrane“ ausgestattet. Diese Membrane besteht aus einem exklusiv für hw® entwickelten, vollsynthetischen Material, das herkömmliche Membrantypen, wie z.B. Acetat-, Triacetat- oder Polysulfon-Membranen, bei Weitem in ihrer Leistungsfähigkeit übertrifft. So kann die „hw®-Polyvinyl-Membrane“ selbst bei mehrwöchigen Stillstandszeiten (bis zu 3 Monate!) nicht durch Bakterien angegriffen oder gar zerfressen werden. Im Gegensatz zu den häufig verwendeten Polysulfonmembranen ist die „hw-Polyvinyl-Membrane“ zudem weitestgehend unempfindlich gegen Chlor im Leitungswasser. Polysulfonmembranen werden vor allem wegen ihrer  Chlorempfindlichkeit und ihres schlechteren Leistungsverhältnisses (Permeat zu Konzentrat) von uns nicht in hw®-Umkehr-Osmose-Anlagen verwendet.
Um eine Membranzerstörung sogar bei extremen Chlorkonzentrationen (wie z.B. bei den gefürchteten Stoß-Chlorungen vieler südeuropäischer Wasserwerke) sicher zu begegnen, statten wir alle hw®-Umkehr-Osmose-Geräte (Modell-Reihe “Super”) trotz der erwähnten Chlor-Unempfindlichkeit unserer Membranen mit vorgeschalteten Kohlefiltern aus. Die Membranen in hw®-Umkehr-Osmose-Anlagen vertragen Salzgehalte bis zu 2.000 mg pro Liter und sind unempfindlich gegen Carbonathärten bis zu 22°dKH. Unsere Membranen sind völlig unempfindlich gegen pH-Werte von pH 3 bis pH 10 und sind für Rohwasserhärten bis max. 30° dGH geeignet.

hw-Service- und Garantieleistungen:

Alle hw-Umkehr-Osmose-Anlagen absolvieren vor ihrer Auslieferung einen speziellen 24-stündigen Funktionstest, bei dem die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Anlage bis zur Maximalbelastung geprüft und dokumentiert wird. Auf alle hw-Umkehr-Osmose-Anlagen gewähren wir zudem 18 (!) Monate Garantie. Sollten im Laufe der Zeit Wartungen oder Reparaturen notwendig sein, so werden diese von uns innerhalb von 48 Stunden (werktags, zzgl. des Postweges) durchgeführt.
Ein ausführlicher Reparaturbericht mit den Leistungsdaten Ihres Gerätes wird kostenfrei beigefügt.

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