hw® Wiegandt

Praktische Anwendung der UV-C-Strahlung

Funktionsprinzip und Vorteile eines hw® UV-Wasserklärer

Aquarianer kennen die Probleme:

Trotz sorgfältiger Pflege schwimmen ihre Fische „im Trüben“ oder die langersehnte, erfolgreiche Nachzucht ihrer Fische scheitert an der Verpilzung der Eigelege …

Ursache hierfür ist meist eine Belastung des Aquarienwassers durch bakterielle Mikroorganismen, Wassertrüber oder Schwebealgen. Ihre Ausbreitung wird durch den Einsatz von hw® UV-Wasserklärern wirksam, sicher und ohne schädliche Nebenwirkungen verhindert.

Funktionsweise eines hw® UV-Wasserklärers:

In einer geschlossenen Bestrahlungskammer wird das Aquarienwasser unmittelbar an einer künstlichen, hochintensiven UV-C-Strahlungsquelle vorbeigeleitet. Hierbei werden die im Wasser befindlichen bakteriellen Mikroorganismen, Wassertrüber und Schwebealgen so intensiv mit UV-C-Strahlung bestrahlt, dass sie direkt abgetötet werden bzw. nicht mehr zur Zellteilung fähig sind und absterben.

Der hw® UV-Wasserklärer

Bei der hw UV-C-Wasserklärung wird nur das den Spezialglasmantel durchströmende Aquarienwasser der keimabtötenden Wirkung des UV-C-Lichts ausgesetzt.

Bei hw® UV-Wasserklärern handelt es sich um eine Spezialkonstruktion, welche sich mehr als 100.000-fach in Forschungseinrichtungen, im gewerblichen Bereich sowie in der ambitionierten Hobby-Aquaristik bewährt hat.

Durch die extrem große Kontaktoberfläche zur direkten UV-C-Strahlungsquelle in Verbindung mit einer geringen Schichtdicke (3 bis 4 mm) des zu bestrahlenden Wassers wird eine so intensive Bestrahlung erreicht, wie sie sonst nur von Geräten mit fast doppelt so hohen Wattleistungen zu erreichen wäre.

Der verwendete Spezialglasmantel wirkt als UV-C-Strahlungsreflektor, welcher die UV-C-Strahlung wieder in den Bestrahlungsraum zurückwirft. Auf diese Weise wird die Intensität der Bestrahlung nochmals deutlich verstärkt und eine erhöhte Leistungsausbeute realisiert. Gleichzeitig ermöglicht der Spezialglasmantel eine genaue Funktionskontrolle des UV-C-Brenners sowie eine Zustandskontrolle des Bestrahlungsraumes.

Das nach außen dringende, sichtbare Licht ist gänzlich abgefiltert und völlig unschädlich (entsprechend der Lichtemission einer normalen Neon-Leuchtstoffröhre …).

Bei der durchgeführten UV-C-Bestrahlung mischt sich ständig entkeimtes Wasser aus dem hw®-UV-Wasserklärer mit keimreichem Wasser aus dem Aquarium (Nitrifikationsbakterien im Filter und im Bodengrund des Aquariums werden durch die UV-C-Bestrahlung nicht geschädigt). Es handelt sich also nicht um eine vollständige „Entkeimung“ des gesamten Aquarienwassers, sondern um eine starke Keim-Reduzierung (maximale Keim-Reduzierung im gesamten Aquariensystem ca. 98 %) des Aquarienwassers.

Dieser Umstand ist extrem wichtig und notwendig, denn die im Wasser verbleibenden Keime (ca. 2 bis 3 %) halten die Antikörper-Produktion der Fische gegen Krankheitserreger aufrecht und stärken ihr Immunsystem.

Im Mini-Ökosystem Aquarium ist die Keimbelastung auf Grund des eingeschränkten Wasservolumens ohne hw® UV-Wasserklärer um ein Vielfaches höher als in der Natur und bewirkt eine extrem starke Belastung für das Aquariensystem. hw® UV-Wasserklärer bewirken hier einen natürlichen Ausgleich und schaffen naturnahe Verhältnisse im Aquarium.

Süßwasser

Algenprobleme Süßwasser

Mein Wasser ist auf einmal grün geworden, was ist das?

Was da stattfindet, nennt man gemeinhin „Wasserblüte“. Mit dieser Art Algenprobleme ist eine geradezu explosionsartige Massenvermehrung von einzelligen Schwebealgen gemeint. Sie entsteht zumeist bei einem Nährstoffüberschuss (Nitrat-Phosphatwerte) im Aquarium oder auch bei Anstieg der Temperatur und verstärkter Sonneneinstrahlung im Sommer. Bei dieser Art Algenprobleme im Süßwasser sind die Wirkmechanismen vielfältig, das Endresultat jedoch immer dasselbe: grünes Aquariumwasser. Abhilfe kann man hier sehr gut mit einem hw UV-Wasserklärer schaffen. In diesem Gerät wird das Aquarienwasser mit UV-C-Strahlung bestrahlt, was zu einem Absterben der Schwebealgen führt. Gleichzeitig wird auch der starke Keimdruck, der immer in einem Aquarium herrscht, auf ein deutlich geringeres Maß gebracht, so dass auch die Fische von einem gesünderen Umfeld profitieren.

Ich habe Algenprobleme an den Aquarienscheiben. Überall sind auf einmal kleine braune Algen, was ist das?

Das ist der Beweis dafür dass Sie Silikate im Leitungs- bzw. Aquarienwasser haben.
Bei dieser Art Algenprobleme handelt es sich um sogenannten Bart- oder Pinselalgen (abgeleitet von ihrem Aussehen). Hier hilft erst einmal nur die mechanische Beseitigung, doch müsste sich das Problem nach ein paar Tagen von selbst lösen, weil dann die verfügbaren Mengen an Silicate im Süßwasser Aquarium verbraucht sind. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann hier die Aufbereitung des Leitungswassers mit einer Umkehr-Osmose und nachgeschalteten Silicat-Filter Abhilfe schaffen.

Wie kann ich verhindern dass im Aquarium so viele Algen wachsen?

Jeder Aquarianer kennt Algenprobleme: Versuchen Sie den Nährstoffeintrag in das Aquarium zu „begrenzen“.
Mehr Wasserpflanzen und weniger Fische zum Beispiel. Kontrollieren Sie auch ob Sie es mit dem Fische-Füttern nicht doch allzu gut meinen. Füttern Sie nur immer so viel wie innerhalb von wenigen Augenblicken „verschwunden“ ist, was anschließend noch durch das Wasser treibt war definitiv zu viel und belastet nur das Aquarium Wasser.

Meerwasser

Algenprobleme Meerwasser

Im neuen Meerwasser Becken wachsen jede Menge Algen, warum?

Algenprobleme kommen oft weil sich die Biologie in Ihrem neu eingerichteten Aquarium noch nicht eingespielt hat. Wenn ein Meerwasseraquarianer eines im Übermaß braucht, so ist es Geduld.
Wenn Sie alles richtig gemacht haben, so dürfte Ihr neues Aquarium momentan nur Meerwasser, Bodengrund und eine mehr oder minder große Menge an sogenannten „Lebend-Gestein“ enthalten. Der Filter dürfte schon seit einigen Tagen laufen und der Eiweiß Abschäumer erkleckliche Mengen abscheiden. Die Beleuchtung sollte hierbei aber immer noch AUS sein! Auf jeden Fall für die ersten 3-6 Tage, danach kann dann immer für einige Stunden die Beleuchtung eingeschaltet werden.

Da ist so ein roter „Schleim“ im Aquarium und wuchert überall drüber, was ist das?

Diese Art Algenprobleme kommen von Cyanobakterien, auch fälschlich als „rote Schmieralge“ bezeichnet.
Die Ursachen für das plötzliche Auftreten dieser Plagegeister im Meerwasser sind vielfältig, haben aber meist mit plötzlichen Änderungen der Umweltbedingungen zu tun. Vielfältige „Wundermittel“ werden hier angeboten um dieser Plage Herr zu werden, doch sind die Erfolge (ohne Nebenwirkungen) eher bescheiden.

Ich benutze einen UV-C-Wasserklärer und trotzdem habe ich Algenprobleme wie kann das?

In einem UV-C-Wasserklärer wird immer nur das hindurch strömende Wasser bestrahlt, welches sich dann anschließend wieder mit dem restlichen Aquariumwasser mischt. Sie können also niemals eine gänzliche „Entkeimung“ des Aquariums erreichen. Außerdem können Sie „nur“ das mit der UV-C-Strahlung erfassen was mit dem Wasserstrom durch das Gerät getragen wird. Algen, Pflanzen und auch Bakterien auf der Dekoration oder im Bodengrund/Filter des Aquariums werden vom hw®-UV-Wasserklärer nicht beeinträchtigt.

Informationen und Tipps rund um die

Meereswasseraquaristik und Süßwasseraquaristik

UV-Strahlung

Umkehr-Osmose

Wasseraufbereitung